Grünheider Bürgermeister ruft Kunden an: „Stoppen Sie Ihre Anzeigen beim Hauke-Verlag!“

Seit 2019 sitze ich, Kathi Muxel, für die AfD in der Gemeindevertretung Grünheide. Jetzt zeigt der Bürgermeister, wie sehr ihn das stört. Der Grünheider Bürgermeister Christiani will die Opposition mundtot machen! Nicht mit uns! Wir werden weiter in der Gemeindevertretung für unsere Bürger eintreten! Lesen Sie eine Stellungnahme des Verlegers Michael Hauke in eigener Sache.

Grünheides Bürgermeister Arne Christiani – durch die Tesla-Ansiedlung bekannter geworden – rief zwischen den Jahren mindestens einen großen Kunden des Hauke-Verlages an und forderte ihn auf, seine Anzeigenschaltungen in unseren Zeitungen zu stoppen. Unser Geschäftspartner fertigte über dieses Gespräch ein Protokoll an, das er uns zur Verfügung stellte. Daraus geht hervor, dass Christiani in dem Telefonat ohne Umschweife zur Sache kam: Die Firma schalte große Anzeigen beim Hauke-Verlag, sie solle das besser überdenken. Das sei nicht gut für ihren Standort! Als Gründe nannte er unter anderem, dass in den Zeitungen auch die Opposition in der Grünheider Gemeindevertretung zu Wort käme. Dieser Bürgermeister greift damit ganz aktiv in die Pressefreiheit ein. Er will einem Verlag, der die Opposition in seiner Großgemeinde zu Wort kommen lässt, wirtschaftlich schaden, ihn vielleicht sogar wirtschaftlich vernichten und ihn damit mundtot machen. Ist so ein Mann auch nur einen Tag länger tragbar? Außerdem erklärte Christiani dem Geschäftsführer, dass Herr Hauke schon immer ein Querdenker gewesen sei, aber auch das Sprachrohr der AfD und aller Rechten! Außerdem rufe er zu illegalen Demonstrationen auf und sei ein Gegner der Tesla-Ansiedlung. Christiani forderte unseren Kunden nicht nur einmal, sondern mehrfach auf, seine Aufträge beim Hauke-Verlag zurückzuziehen. Gibt es ein besseres Beispiel für Machtmissbrauch? Es geht hier nicht nur um meinen Verlag. Es geht um Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit insgesamt. Wer versucht, die Presse und die eigene Opposition, mundtot zu machen, kann in einer funktionierenden Demokratie nicht die Schlüsselposition eines Bürgermeisters besetzen.

Erinnern wir uns. Im August vergangenen Jahres sorgte Christiani mit seiner Einstellung zur Demokratie in einem Beitrag des holländischen Fernsehens für Aufsehen. Dort bekannte er freimütig: „Es muss ja nicht heißen, dass ich unbedingt der größte Verfechter von Demokratie bin. Bin ich nicht! Sag ich auch nicht. Nö!“ Der verdutzte Reporter fragte auf Deutsch nach: „Als Bürgermeister nicht?“ Christiani gab sich keinerlei Mühe, seine Ablehnung der Demokratie zu relativieren und legte nach: „Ich muss nach den Spielregeln spielen, das ist

richtig, aber deswegen muss ich ja nicht der Verfechter dieser Methode sein!“ (vgl. Ausgabe 18/21 vom 01.09.21) Es gab in Grünheide damals einige Aufregung, aber dank der Unterstützung der großen politischen Parteien blieb er im Amt. In dem aktuellen Fall geht es

nicht nur um Lippenbekenntnisse eines Mannes, der mit der Demokratie nach eigenem Bekunden so seine Probleme hat. Hier geht es um Verleumdung, Machtmissbrauch, Verletzung des Neutralitätsgebotes und Eingriff in die Pressefreiheit. Die Bürger Grünheides haben einen Mann als Bürgermeister, der die Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit mit Füßen tritt. Der Anruf bei unserem Geschäftspartner ist ja kein einmaliger Ausrutscher, sondern offensichtlich Ausdruck seiner Grundeinstellung zu den demokratischen Werten. Sollte die Staatsanwaltschaft aufgrund dieses Zeitungsartikels nicht von Amts wegen Ermittlungen gegen Christiani aufnehmen, werden wir selbst tätig.

Diesen Fall werden wir nicht auf sich beruhen lassen. Unser Anwalt sieht den Anfangsverdacht einer Straftat und prüft darüber hinaus zivil- und verwaltungsrechtliche Schritte. Wir mussten schon mehrmals von Boykottaufrufen gegen unseren Verlag berichten. Dieser Fall hat allerdings eine ganz neue Qualität. Der Hauke-Verlag gehört nicht zu einem Medienkonzern, sondern wird seit 31 Jahren von mir in Form einer Einzelfirma geführt. Dadurch, dass ein Großteil unserer Kundschaft länger als ein halbes Jahr zugesperrt wurde und nun unter 2G leidet, haben wir es auf dem Markt schwer genug. Die direkten Angriffe auf unsere wirtschaftliche Existenz kommen erschwerend hinzu. Ohne die phänomenale Unterstützung unserer Leser hätten wir unmöglich bis heute durchhalten können. Dafür bedanke ich mich bei jedem Einzelnen von ganzem Herzen. Bitte bleiben Sie uns treu und unterstützen uns weiter in diesen dunklen Zeiten. Helfen Sie mit, dass unsere unabhängige Stimme in der Medienlandschaft erhalten bleibt.

Vielen Dank. Michael Hauke

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Die Weisheiten des neuen Ostbeauftragten

Wie bekannt wurde möchte der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, der jetzt von der SPD gestellt wird, „die Debattenkultur beleben und so die Demokratie in Ostdeutschland stärken“. So zumindest wurde Carsten Schneider, gebürtiger Erfurter mit Jahrgang 1976 in WELT am 01.01.2022 zitiert. Dem könnte man mit Interesse entgegensehen, wenn nicht gleichzeitig eine Reihe von Aussagen des Herrn Schneider stutzen ließen.

Eine seiner Behauptungen, wiederum ein Zitat aus WELT: „In Ostdeutschland gibt es keine funktionierenden Strukturen der demokratischen Parteien“, so der neue Ost-Beauftragte Carsten Schneider (SPD): „Die einzigen Strukturen sind oft nur die Feuerwehr und der Sportverein.“ Er will „niedrigschwellige Diskussionsangebote machen“. Und weiter, dieses Mal aus einer Aussage im TAGESSPIEGEL: Schneider fügte hinzu, er werde in seinem neuen Amt „viel übers Land fahren und überparteiliche und niedrigschwellige Diskussionsangebote machen“.

Es kommt noch schöner: „Auch gibt es dort (Anm.: im Osten Deutschlands) kaum demokratische Strukturen…“ wieder mit Bezug auf die Feuerwehren und die Sportvereine.

Wenn das die Grundeinstellung und die bisherigen Erkenntnisse des Ostbeauftragten sind, dann wird es wirklich höchste Zeit, dass er sehr bald in die ostdeutschen Länder aufbricht, um mit Bürgern zu reden! Allerdings spricht es Bände, wenn vor allem „niedrigschwellige Angebote“ gemacht werden sollen. Für wie dumm hält dieser Herr eigentlich die ostdeutschen Mitbürger, aus denen er selbst mal hervor gegangen ist? War seine Lehre als Bankkaufmann in Erfurt die einzig wohl ungenügende Berührung mit dem normalen Arbeitsleben und der Praxis, um ein derart überhebliches Auftreten zu offenbaren?

Wenn er denn ernsthaft demokratische Strukturen und Parteien im Osten kennenlernen will, kann er sich ja auch mal beim Thüringer Landesverband der Alternative für Deutschland zum Gespräch mit Bürgern anmelden. Aber dieser Vorschlag ist wohl doch außerhalb seines Vorstellungsvermögens – oder?

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Zur Lage am 08.01.2022

Guten Abend. Um auf gefährliche Mutanten vorbereitet zu sein, will Gesundheitsminister Lauterbach die Impf-Struktur neu gestalten. So oder so ähnlich melden die Presseagenturen die neueste Idee aus dem – bitte zur Bedeutung des Begriffs bei Orwell nachlesen – Ministerium für Volksgesundheit. Die Bevölkerung müsse zu jedem Zeitpunkt möglichst umgehend geimpft werden können. Lauterbach wird weiter zitiert: „Es kann jederzeit zu einem weiteren schweren Ausbruch kommen. Wir dürfen nicht der naiven Annahme verfallen, es sei gleich vorbei. Es ist nicht vorbei.“ – Gerade aus dem letzten Satz lässt sich mit etwas Phantasie der allnächtliche Traum des Herrn Lauterbach herauslesen, wenn nämlich das Wörtchen „nicht“ durch „nie“ ersetzt wird, so dass es dann hieße: „Es ist NIE vorbei!“ Die Krise soll als Dauerzustand erlebt werden, eine immer wiederkehrende Impfpflicht ließe sich dann – vermeintlich – leichter begründen, und die mittlerweile nicht mehr ganz so neue Lust der Regierenden am Knebeln der eigenen Bevölkerung könnte auch bedient werden. Was des einen sein Traum, ist für viele andere ein reiner Alptraum. Die Träumereien des Karl Lauterbach dürfen niemals Realität werden. Zeigen wir, dass es Widerstand gibt – montagabends in möglichst vielen Städten und Gemeinden, und zwar an so vielen Orten, dass man uns nicht übersehen kann. IMPFZWANG – NEIN DANKE! Gesund geht auch ohne Zwang, jeder soll selbst entscheiden können, was für ihn das Richtige ist.

In diesem Sinne, Rainer GALLA,

Vorstandsvorsitzender des OV Grünheide (Mark) im KV Oder-Spree der AfD!

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Das Gezerre um den gelben Impfausweis

Je mehr der Druck auf ungeimpfte Mitbürger zunimmt, umso größer der Versuch, diesem Druck einen Gegendruck entgegen zu setzen oder diesem auszuweichen.

Das „Ausweichen“ kann dann auch dazu führen, dass man sich auf kriminelle Mittel einlässt. „Not macht erfinderisch“, sagt der Volksmund. In einer Zeit, da Daten-Hacker weltweit Tag und Nacht unterwegs sind, ist es kein besonderes Ding, auch den traditionellen gelben Impfpass (international anerkannt mit Aufschrift der Weltgesundheitsorganisation WHO) gegen Geld feilzubieten. Da die grenzenlose „one world“ im Internet dazu einlädt, ist das kein Wunder! Von verlustig gegangenen Führerscheinen, ist ja auch einiges bekannt. Sowohl die Anbieter als auch die potenziellen „Kunden“ wissen, dass sie eine kriminelle Handlung begehen, die als Urkundenfälschung im Strafgesetzbuch verankert ist und der Handel damit selbstredend erst recht verboten ist. So weit, so schlecht!

Aber genau dieser gelbe Impfpass ist – noch immer – das Ur-Dokument schlechthin für jeden Nachweis einer erhaltenen Impfung; im In- wie im Ausland. Nun werden die Bürger wegen einiger Krimineller veranlasst, ihre höchst sensiblen persönlichen Daten zwangsweise einer europaweit irgendwo existierenden Datenbank anzuvertrauen. Nur Eingeweihte wissen, wo diese Datenbank steht, aber auch diese wird genauso wenig 100%-ige Sicherheit bieten wie jedes andere technische System.

Wir werden gezwungen, „freiwillig“, unsere Personendaten freizugeben, nur weil man Kriminellen nur unzureichend auf die Schliche kommt! Welchen Sicherheitswert hat denn ein ausgedrucktes Blatt Papier oder ein technisch erzeugter QR-Code?

Wir werden mit dem Zauberwort „Digitalisierung“ als Fortschrittsidee korrumpiert. Die Digitalisierung erfasst uns früher oder später alle und jede Privatsphäre wird für immer tabu werden. Ist das das Ziel? Viele Menschen sind davon inzwischen überzeugt. Nein, man muss dagegen aufbegehren, solange es noch geht! Was gehen die Bürgerdaten der Deutschen, Polen oder Franzosen die EU an?

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Wie sollen die Menschen sich wehren dürfen?

Bereits am Neujahrstag, so melden die Medien, sind bundesweit wieder Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die drohende Impfpflicht für alle und verschiedene Corona-Maßnahmen zu protestieren und taten es weit überwiegend friedlich. Die Gegenreaktion etwa der Stuttgarter Behörden: Spaziergänge verbieten!

Immer wieder aber stellt man auch hier im Umland von Oder-Spree, Frankfurt (Oder) und darüber hinaus fest, dass solche Straßenproteste auch Kopfschütteln bei Mitbürgern hervorrufen. Das geht so weit, dass Leute ernsthaft im kleinen Kreis die Versagung medizinischer Hilfe im Corona-Fall den Nichtgeimpften das Wort reden! Ja, Sie lesen richtig. Solche Ansichten kommen aber nicht von ungefähr. Bisweilen sind sie unbedacht geäußert, aber auch ein Aufgehen einer schlimmen Saat.

Entzieht man allen Unwilligen die Zugehörigkeit zur Gesellschaft, kündigt man Ihnen die Solidargemeinschaft auf. Allein die Tatsache, dass jemand einige Maßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie anzweifelt oder nicht gutheißt, lassen ihn zum „Querdenker“ oder „Verweigerer“ werden! Diese Begriffe sind zielgerichtet nunmehr zu Schimpfwörtern für Mitmenschen von uns verkommen.

Machen Sie das nicht mit!

Legen auch Sie sich quer! Es ist wie mit der Meinungsfreiheit: Ich muss die Meinung eines anderen, selbst eines engen Freundes, nicht teilen, aber mich immer dafür einsetzen, dass er sie ungehindert und frei aussprechen kann. Vielleicht ist Meinung und Gegenmeinung die Basis aller Demokratie im Kleinen wie im Großen?

Und noch eins: Selbst, wenn eine demokratisch gewählte Mehrheit „das Sagen hat“, sie darf die Minderheit nicht deshalb ausgrenzen und unterdrücken; niemals!

Wenn Verbote und Ordnungsstrafen drohen, wie und in welcher Form soll eine Protestmeinung noch geäußert werden können?

Gar nicht? Das könnte manchen so passen.

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Erfolge dringend gesucht

Gehören Sie noch zu den Zuschauern oder Hörern, die sich Weihnachts- oder Neujahrsbotschaften führender Politiker geduldig widmen? Gehören Sie nach wie vor zu den Mitbürgern, die davon Orientierung und Optimismus mit klaren Aussagen erwarten?

Wenn nein, dann sind Sie auch bei der Neujahrsansprache des Brandenburgischen Ministerpräsidenten am 01.01.2022 nicht enttäuscht worden. Wer bereits am Vortag den kleinen Redeausschnitt des Herrn Woidke bei „Brandenburg aktuell“ (ab Minute 1:54 des Ganzen) vernahm, wurde sofort mit seinen Gedanken zum Kampf gegen „jede(r) Form von Extremismus und Gewalt“ eingestimmt. Das klang ganz so, als hätte dieses Land keine anderen Sorgen – kein demokratisch denkender freier Bürger wird ernsthaft sich dem Einschreiten gegen Gewalt und Extremismus jedweder Art widersetzen wollen. Aber was hier seit Langem und nicht nur in Brandenburg geschieht, ist das Hochspielen und Vorgaukeln einer Gefahr, die zwar vorhanden, aber in keiner Weise die derzeit größte Bedrohung für unsere Demokratie darstellt. Diese Behauptung, oft genug wiederholt, muss lediglich dazu herhalten, von anderen Dingen abzulenken und ausbleibende politische Erfolge zu vertuschen.

Im Koalitionsvertrag wurde als Ziel die vorzeitige „Kohleausstieg idealerweise 2030“ hineingeschrieben, obwohl zuvor für die Braunkohle fördernden Länder das Jahr 2038 verhandelt war. In allen Fällen, so Medienberichte, war Herr Woidke mit am Verhandlungstisch! Von seinen eigenen Genossen, die nun den Bundeskanzler stellen, ist er offenbar überstimmt worden. Seine ursprüngliche Behauptung, er werde erst den vorzeitigen Kohleausstieg mit ihm geben, wenn zuvor Ersatzarbeitsplätze in der Lausitz geschaffen sind, klingt gut. Warten wir`s ab! Dazu kam kein Wort in der Neujahrsansprache.

Zweites Beispiel für die Ablenkung: Die Bekämpfung der Pandemie von Covid-19 lief auch nicht wie erwartet. Fast wäre die Landesgesundheitsministerin darüber „gefallen“. Dann setzte man ihr schnell eine andere Stabsperson zur Seite; das Landesinnenministerium musste assistieren. Eines muss man der Vollständigkeit wegen natürlich nicht vergessen: An allem ist die AfD „schuld“! Das blieb am 01.01.2022 unausgesprochen. Nur glauben immer weniger Leute daran, dass die AfD je eine extreme Partei war und ist. Scheinargumente nutzen sich ab; ständig.

Auf ein gutes 2022!

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Die mediale Entchristlichung von Weihnachten

„Unter Entchristlichung (oder Dechristianisierung) versteht man einen Verlust an normativer Wirkungskraft des Christentums in Bereichen des Lebens“, so ein Zitat aus dem Internet zur Begriffserklärung ohne genauere Angabe zum Autor.

Warum diese Begriffsklärung überhaupt? Anlass war das Abendprogramm der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunksender am Heiligabend und bereits zur Adventszeit.

Man muss nicht religiös sein, um von Programmen der Grundversorgung, für welche alle Haushalte kräftig zur Kasse gebeten werden, auch zu erwarten, dass sie am frühen Abend eines 24. Dezember klassische Weihnachtslieder von berühmten Chören aus ebenso schönen Kirchen in Deutschland hätten zeigen können. Aber: Fehlanzeige! Zwar gab man bereits im Vorfeld die „30 schönsten Weihnachtshits“ in verschiedenen Regionalprogrammen zum Besten, aber Weihnachten auf diese „Hitliste“ englisch-amerikanischer Schlager einseitig zu reduzieren, ist eine  Missachtung der Traditionen Deutschlands und des christlichen Europas. Noch in den frühen Jahren der ARD (des damaligen „Deutschen Fernsehens“ schlechthin) gab es am jedem Adventsonntag nach der Tagesschau für 5 Minuten ein „Adventsingen“ mit den Regensburger Domspatzen und anderen berühmten Chören auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik. Selbst der atheistische DDR-Bürger wurde von der Programmleitung des Ostfernsehens mit Liedern zum Fest gegen 17 bis 18 Uhr auf Weihnachten eingestimmt. War es der Thomanerchor aus Leipzig oder der Kreuzchor aus Dresden, die in wunderbaren Aufführungen die klassischen Weihnachtslieder darboten. Aber heute: Alles vergeblich im Programm geblättert, auch im Mitteldeutschen Rundfunk. Nur „Weihnachten bei uns im Arzgebirg“ blieb übrig!

Vielleicht ist die Erklärung ganz woanders zu suchen, zum Beispiel in einem Artikel von Matthias Kamann in der WELT, veröffentlicht am 23.05.2015. Dieser zitiert aus einer Studie „Religion und Moderne“ unter Bezugnahme auf die Rolle der großen Kirchen, der offenbar in Selbstaufgabe auf die Unterstützung „Geflüchteter“ und karitativer Aufgaben reduziert scheint:

„Solchen (Anm.: großen) Einfluss erlangten die Kirchen in Deutschland zum letzten Mal in der Bundesrepublik nach 1945. Aber aufgrund äußerer Faktoren. Damals erschienen die Kirchen zum einen als fast die einzigen Institutionen, mit denen sich aus der moralischen Katastrophe der Nazizeit herausfinden ließ. Zum andern, so Pollack und Rosta, (als Autoren der Studie) profitierten die Kirchen vom damals vorherrschenden „bürgerlichen Ordnungsmodell“, das durch die Rückkehr zu Traditionen des moralischen Anstands und der Familienbindung wieder Normalität und Sicherheit garantieren sollte.

Doch dies ist vorbei. Und zwar nicht nur, so Pollack und Rosta, weil die Familienstrukturen lockerer wurden und der Bildungsaufschwung zu größeren Zweifeln an Dogmen ermunterte. Sondern auch, weil die Kirchen mit der gesellschaftlichen Stabilisierung so viel Erfolg hatten. Die Kirchen hätten in Deutschland „vieles richtig gemacht“, aber genau deshalb seien sie heute weniger attraktiv.

Fasst man zusammen, so ergibt sich:

  • bürgerliches Ordnungsmodell – weg damit!
  • Traditionen des moralischen Anstands und der Familienbindung – weg damit!
  • „Familienstrukturen lockerer“ – weg mit der klassischen Familie von Mutter, Vater, Kindern.

Das alles passt zum neuen „Linksliberalismus“ der schönen neuen links-grünen Welt- und Gesellschaftsentwürfe, die nach Sarah Wagenknecht „weder links, noch liberal“ sind aber unsere Gesellschaft nachhaltig beschädigen.

Ein Gegenbeispiel soll aus der Studie „Religion und Moderne“ noch zitiert werden:

Im heutigen Russland mit seiner erstarkenden Religiosität etwa habe sich die orthodoxe Kirche „nationalistisch und politisch aufgeladen“ und ersetze überdies „Funktionsdefizite anderer Bereiche“.

Nachtigall, ick hör die trapsen! Daher weht der Wind. Nur keine nationalen Gefühle oder gar Traditionen verfolgen!

Aber etwas Hoffnung besteht:

In Großbritannien erfreuen sich Weihnachtsmärkte nach deutscher Tradition, mit klassischen Liedern, Bratwurst und Glühwein seit Jahren größter Beliebtheit und noch gibt es Ausweichmöglichkeiten:

„Hören Sie jetzt die schönsten klassischen Weihnachtslieder bei“ einem privaten Radio „mit Luciano Pavarotti, Kiri Te Kanawa oder den Wiener Sängerknaben und Musik“, so eine Ankündigung im Internet. Vielleicht haben auch Ihre Eltern und Großeltern noch CDs und Schallplatten von ETERNA.

Nicht alles ist verloren!

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Das Gerede vom Umsturz

Als in der Sendung BRANDENBURG AKTUELL am 18.12.2021 ab 19.30 Uhr in einer Schaltung nach Cottbus über stattfindende „Corona-Demonstrationen“ berichtet wurde, fiel (nicht zum ersten Mal!) das Wort von „Umsturzfantasien“. Der Reporter Sebastian Schiller mühte sich, das Geschehen in jenes Licht zu stellen, das mainstreamgerecht ist. Es mussten „Rechte“ sein, die da wieder einmal an allem schuld sind, die AfD natürlich voran; in diesem Fall der Kreisverband Cottbus.

Wenn die Bürger inzwischen gegen Maßnahmen der Bundes- oder Landesregierung aufbegehren, sollte eigentlich auch bei Leuten aus der Politik und den Medien das Nachdenken endlich einmal einsetzen. Wenn dann auch noch auf einem nicht zu übersehenden Transparent die Aufschrift steht: „WOIDKE MUSS WEG!“ wird ein neues Niveau der Bürgerproteste zweifellos erreicht. Würde ein Wechsel an der Spitze der Landesregierung personell stattfinden, wäre dies aber noch kein undemokratischer Vorgang.

Von „Umsturzfantasien“ in diesem Zusammenhang zu reden, ist aber nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Es befeuert Stimmungen und Aggressionen. Das kann niemand wollen.

Blickt man in das Wörterbuch, so wird folgende Definition für diesen Begriff „Umsturz“ angeboten:

„gewaltsame grundlegende Änderung der bisherigen politischen Ordnung“ – im Sinne eines politischen Umsturzes.

Dass dies bei knapp 1.000 Demonstranten in Cottbus oder anderswo ernsthaft der Fall wäre, kann nicht mal der RBB-Reporter selbst glauben. Zu denken sollte vielmehr geben, dass allein in Hamburg rund 10.000 Bürger demonstrierten. In weiteren deutschen Städten passierte Ähnliches. Sind das alles „Rechte“, muss man fragen?

Der Beitrag des RBB ist auf der Internetseite „RBB24“ als Kommentar vom Sonnabend, dem 18.12.21, 21:59 Uhr, nachzulesen. 

Bilden Sie sich selbst Ihre Meinung!

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Abstand und Nähe sind kein Widerspruch

An was wir uns in „Corona-Zeiten“ nicht alles gewöhnt haben! Wir achten, zumindest mehrheitlich, auf eine Distanz in der Öffentlichkeit, um niemand anderen zu gefährden, wir tragen „Maske“, aus demselben Grund oder um keinen Ärger mit den Behörden, der Bahn o.ä. zu bekommen. Das alles ist noch einigermaßen medizinisch sachlich begründet und erklärt worden, um trotz aller Unannehmlichkeiten hingenommen zu werden.

Nicht hingenommen werden kann aber, dass mehrmals in der Öffentlichkeit dazu aufgefordert wurde, Kontakte zu Nichtgeimpften zu vermeiden bzw. abzubrechen. Ja, es gibt Meinungen bei „normalen“ Bürgern, die ein Menschenbild zutage treten lassen, das erschreckend ist. Da wird doch ernsthaft davon gesprochen, impfunwilligen Mitbürgern die medizinische Versorgung im Ernstfall einer Corona-Erkrankung zu versagen, weil sie „…ja selber schuld sind, wenn…“!

Diese und ähnliche Meinungen kommen nicht von ungefähr. Sie sind hineingetragen, um eine Spaltung der Gesellschaft als Ganzes, der Teams in Unternehmen, und was am schlimmsten ist, der Familien und Generationen untereinander zu erreichen. Wer dies bestreitet, möge mit besonders offenen Augen und offenen Ohren das Fernsehen, die Zeitungen und das Radio verfolgen.

Es ist durchaus ratsam, den neuen bundespolitischen Akteuren während Talkshows genau in das Gesicht in der Kameranahaufnahme zu schauen und auf die Körpersprache zu achten. Sie werden erstaunt sein! Die misstrauischen Blicke der Amtsträger, wenn vorsichtig kritische Diskussionsteilnehmer „live“ zu Wort kommen. Die Signale sind oft eindeutig.

In (fast) jedem Bewerbungsseminar, sei es über die Bundesagentur für Arbeit oder andere Träger, wird der Teilnehmer auf die Bedeutung und Wirkung seiner Körpersprache bei der Bewerbung um eine neue Tätigkeit hingewiesen. Berufspolitiker dürfen zwar gemeinhin auch in Sachen Körpersprache, erst recht in der Frage ihrer Wortäußerungen, als Profis angesehen werden, aber in Krisenzeiten haben sie sich offenbar auch nicht ganz im Griff.

In der Zeit der geometrisch messbaren Abstände zwischen Menschen in der Warteschlange vor den Einkaufszentren oder beim Bäcker nebenan sind eigentlich versöhnliche Töne vom Politiker bis zum Nachbarn angesagt und Zeichen von Mitgefühl angebracht. Mut und Hoffnung zu machen wäre das Angebot der Stunde. Das Gegenteil aber ist Praxis und das macht die Menschen misstrauisch.    

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Schluss mit dem Gender-Gaga

In der Sitzung des Sozialausschusses am vergangen Mittwoch, dem 1. Dezember, wurde unter anderem die Digitalisierungsstrategie des Ministeriums diskutiert. Diese widmet sich auch ausgiebig einer „geschlechtergerechten Digitalisierung“. Zur Antwort des Ministeriums, auf die Nachfrage aus der AfD-Fraktion was hierunter überhaupt konkret zu verstehen sei, äußert sich die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kathi Muxel, wie folgt:

„Jeder Abgeordnete mit einem letzten Funken Vernunftethik im Leib weiß schon lange: Man muss bei unseren Regierenden einiges mit Humor nehmen, wenn man nicht verrückt werden will. Dies fiel im gestrigen Sozialausschuss mal wieder besonders leicht. Auf unsere Nachfrage nach konkreteren Beispielen im angeblichen Problemfeld ,geschlechtergerechte Digitalisierung´ folgte die reinste Realsatire. Nach minutenlanger Schwurbelei der übelsten Sorte, mit inhaltsleeren Aussagen wie: Man müsse aufpassen, dass man ,nicht in eine bestimmte Richtung rutscht´ und falsche Digitalisierung könne zur Verbreitung von Stereotypen führen, fiel der Ministeriumsmitarbeiterin doch noch ein einziges Beispiel ein: Die gendergerechte Sprache. Ihr Kollege merkte wohl, dass diese Antwort noch dünner war als sowieso schon häufig der Fall – vor allem im Hinblick auf einen besonderen Digitalisierungsbezug. Er versuchte ihr beiseite zu springen und nannte noch die Aufschlüsselung nach Geschlechtern bei Zahlen zu Krankheitsfällen. Schließlich folgte noch eines der absurdesten Beispiele, die man im Landtag vermutlich je vernehmen konnte: Man solle z.B. bei Anleitungen aufpassen nicht nur Größenvergleiche zu verwenden, für die Männer ein besseres Gefühl haben – als hätte die Menschheit noch keine Maßangaben erfunden. Hiermit war das Level einer Komödie endgültig erreicht. Man konnte regelrecht live mitverfolgen wie sich die Ministeriumsmitarbeiter ad hoc Dinge ausdenken mussten. Sie konnten einem fast Leid tun. Dafür, dass sie hierzu gezwungen waren, müssen sie sich bei ihren Vorgesetzten bedanken – radikalen Ideologen, die meinen ihre absurde Weltsicht auch in jeden noch so kleinen Winkel der Gesellschaft pressen zu müssen. Der Bürger kann hierüber jedoch sicherlich weniger lachen: Es ist sein Steuergeld das hier verschwendet wird; es ist sein Geld, welches dann für Familien, Arme oder Tiere fehlt. Für die Beendigung dieser geradezu grotesken Zustände steht hierzulande nur die AfD.“

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