Ein gefundenes Fressen

Der Montagmorgen des 16. August brachte eine handfeste Überraschung für die Radio-Hörer auf dem Weg zur Arbeit, auch in Brandenburg. In Afghanistan haben die Taliban nun auch die Macht in der Hauptstadt Kabul übernommen, während der bisherige afghanische Präsident es vorzog, nach Tadschikistan auszureisen. Von chaotischen Zuständen vor Ort, besonders auf dem Flughafen, berichteten die Medien weiter und der persönliche Kampf jedes Einzelnen, das Land mit dem NATO-Militär, wie Amerikanern, Briten und der Bundeswehr aus Deutschland zu verlassen, wäre voll im Gange. Bilder dazu lieferten diverse Fernsehsender.

Erste Medienvertreter sehen sich sofort und zu Recht an Vietnam vor Jahrzehnten erinnert. „Was geht uns eigentlich Afghanistan an“, fragte ein Einwohner nahe Frankfurt (Oder) als auch er davon erfuhr.

Genau an diesem Montag waren die GRÜNEN-Spitzenkandidatin Baerbock mit Herrn Josef Fischer ( „Joschka“ ) in Frankfurt (Oder) auf Wahlkampftour und nutzten die Mikrofone der Öffentlichkeit, um gleich ihre Auffassung zur weiteren Aufnahme von Afghanen in Deutschland als Forderung zu verbreiten. Von 10.000 Afghanen war die Rede. – Kurzer Einschub: Welche komplette Stadt in Brandenburg fällt Ihnen ein, die mit dieser Zahl theoretisch ihre Einwohnerzahl sofort verdoppeln würde? – Keine. Na zum Trost, es gibt ja Berlin!

Solche tragischen Ereignisse wie die toten 59 Soldaten der Bundeswehr, Männer und Frauen, die völlig sinnlos in Afghanistan ihr Leben ließen, fielen offenbar Frau Baerbock nicht ein, um zurückhaltender zu reagieren.

Zu den Stimmen, die noch Vernunft besitzen, hier das Zitat aus einem RBB-24-Bericht:

„Der Berliner AfD-Fraktionschef Georg Pazderski sagte, es gelte zunächst, „die Evakuierungsoperationen für deutsche Staatsbürger und jene Afghanen, die die Bundeswehr als Dolmetscher, Hilfskräfte etc. unterstützt haben, erfolgreich durchzuführen und abzuschließen“. Das dürfe aber „kein Freibrief für jeden Afghanen sein, der seine Lebensbedingungen verbessern will, unter dem Vorwand politisch unterdrückt zu werden, nach Europa zu migrieren“, sagte Pazderski weiter.

„Die Flüchtlingsbewegungen in Richtung Europa und Deutschland müssen gezielt unterbunden werden, indem man grenznahe Auffanglager einrichtet, die den Flüchtlingen ein temporäres menschenwürdiges Dasein garantieren“, so Pazderski, „nur so kann weiterer Schaden durch die hilflose Politik einer überforderten Bundesregierung abgewendet werden.“

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