Not kennt keinen „Lock-Down“
Haben auch Sie angesichts des herrlichen Wetters der letzten Woche und nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen einen Ausflug in die Umgebung gemacht ?
Ich tat dies vergangenen Sonnabend, 9. Mai. Die Suche nach einem hübschen Zielort führte mich gegen 11 Uhr zuerst in das beschauliche Städtchen Friedland bei Beeskow. Der großzügige Parkplatz neben der Ortskirche und die landestypische Bebauung luden geradezu ein, hier sich einmal umzusehen. Herrlich, dachte ich, als eine freundliche Dame auf mich zu kam und höflich fragte, ob ich einen Tipp geben könne. Sie suchte nach einem öffentlichen „stillen Örtchen“. – Kein Problem, sagte ich. „Da drüben“ sei ein kleines hübsches Cafe in der Bäckerei, erinnerte ich mich. „Da kann man sicher…“ Aber leider! Die freundlichen Bäckersleut` mussten sowohl die Sitzplätze des Cafes als auch die dazugehörigen Toiletten für Besucher sperren. Was nun? Aber da gibt es ja noch ein größeres Hotel, gleich um die Ecke! Also nix wie hin, aber „Denkste“! Gaststätten zu, heißt auch, Hotels (weitgehend) bis auf Geschäftsreisende zu!
Da half nur noch mit dem Auto die Natur außerhalb des Ortes aufzusuchen. Was wird die Naturschutzbehörde dazu sagen, wenn sie das erfährt ?
Mal im Ernst:
Als die Autobahnraststätten wegen „Corona“ geschlossen wurden
, wussten auch Fernfahrer und die wenigen Privatreisenden unterwegs nicht mehr „wohin“, wenn man mal muss! Der Bundesverkehrsminister hat später reagiert. Denken Behörden eigentlich bei ihren Maßnahmen die Dinge bis zu Ende? Zweifel sind angebracht.
Wohin wendet sich der Brandenburger nun, wenn er mal in Not ist?

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